4. Juni 1999: Standesamtliche Trauung

Polterabend (3. Juni)

PolterabendAm Vorabend der standesamtlichen Trauung haben es sich die Familien Fischer und Ziegler nicht nehmen lassen, uns mit einem kleinen Polterabend zu verabschieden. Erfreulicherweise war dieses Ereignis nicht der Allgemeinheit bekannt gemacht worden und daher blieb es bei relativ wenig Müll und einem anschließenden Umtrunk bei uns. Allerdings kamen wir um die Verkleidung und das obligatorische Fegen nicht herum.

Standesamtliche Trauung

TrauungFam. HöptnerAm nächsten Morgen trafen dann unsere Eltern aus Münster und die Trauzeugin Beate aus Bielefeld ein. Unser Weg zum Standesamt war zwar durch einen Boykott seitens des MVV (der Bus kam nicht) aufregender als gedacht, aber per Taxi waren wir dann doch pünktlich am Standesamt in der Mandlstraße. Die standesamtliche Trauung fand als letzte Trauung an diesem Freitag statt. Entsprechend war dann auch die Stimmung der anwesenden Beamten, welche das Wochenende schon in greifbarer Nähe verspürten. Innerhalb von nur einer Viertelstunde war die ganze Show vorbei und wir wurden als Eheleute entlassen. Eigentlich wäre „rausgeschmissen“ das richtige Verb, denn hinter uns wurde schleunigst die Tür verschlossen.

TrauzeugenFamilieGästeGästeNach der Zeremonie im Standesamt gingen wir die paar Meter in den Englischen Garten, wo gute Freunde bereits den gekühlten Sekt bereithielten. Natürlich kam es zum obligatorischen Schauer, aber die Stimmung konnte dieser nicht verderben. Natürlich hatten nahezu alle Gäste ihre Regenschirme in den Autos gelassen und man suchte optimistisch Schutz unter den Bäumen. Dieser Schutz nützte jedoch nur temporär etwas und zum Schluss fasste sich Crifi ein Herz und besorgte mit dem einzigen vorhandenen Schirm von Häberle eine Auswahl weiterer Schirme.

Feier im Gasthof „Zur Post“

GästeGästeGästeGästeAm Abend trafen wir unsere Gäste in Daglfing im Gasthaus „Zur Post“. Im Laufe des Abends wurde dann das eine oder anderen Kaltgetränk seiner endgültigen Bestimmung zugeführt und manch einer war froh, öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch nehmen zu können. Erfreulicherweise wurde für uns die in München sonst streng eingehaltene Sperrstunde außer Kraft gesetzt und wir durften bis spät in die Nacht feiern. Leider musste wegen des mittelmäßigen Wetters der größte Teil der Feier drinnen stattfinden, aber für den Empfang und das Dessertbuffet stand und der Biergarten zur Verfügung.

Der harte KernGästeIrgendwann zwischen drei und vier Uhr müssen wir wohl wieder nach hause gekommen sein. Bei der photographischen und filmischen Dokumentation hatten wir sehr kompetente Hilfe von Sybille, Michael, Claudia und Beate, für die wir uns hier noch mal herzlich bedanken möchten. Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang, dass das erste Fotoalbum bereits am Abend besichtigt werden konnte. Der nächste Satz Bilder wurde am nächsten Mittag auf dem Viktualienmarkt bewundert.

joehe

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