15. Tag (1.9.): Mahango NP

Eigentlich hatten wir geplant, nach einem schnellen Frühstück zeitig in den Mahango Nationalpark aufzubrechen, um die vormittags aktiveren Tiere zu beobachten. Das passte auch zu der Ankündigung, dass wir ein Frühstückspaket zu unseren Selbstversorgerhütten bekommen sollten. Dieses Frühstückspaket entpuppt sich allerdings als vollständiges Frühstück mit selbstgebackenem Brot, gekochten Eiern, Wurst & Käse, Gemüse und süßen Alternativen. So wird ein großes Frühstück daraus und wir fahren erst gegen 8:30 Uhr los.

Der Mahango NP ist Teil des Bwabwata NP und beheimatet Elefanten, Löwen, Leoparden, Hippos und die üblichen anderen Arten der Gegend. Am Parkeingang begleichen wir die Gebühren von NAD 90 pro Auto mit 2 Erwachsenen und machen uns auf den 15 km langen Weg entlang des Okavango.

Zunächst scheint es ruhig zuzugehen und wir entdecken nur ein paar Impalas und eine Straußenfamilie, welche mit ihren Küken unterwegs ist. Später kommen wir jedoch dem Okavango näher und es bietet sich eine große Palette an Wild: Hartebeest, Lechwe Antilopen, Kudus, Giraffen, Warzenschweine, Zebras, Elefanten und Hippos. Zusätzlich haben wir das Glück, 2 Adler zu sehen und viele weitere bunte Vögel zu beobachten.

So treiben wir uns für ein paar Stunden im Park herum und freuen uns über die Tiersichtungen. Auf dem Rückweg zur Lodge stoppen wir in Divundu und versuchen vergeblich an Bargeld zu kommen. Die Bankomaten haben aber entweder keinen Strom, sind bereits wegen Störungen abgebaut oder bekommen keine Verbindung zum Internet. Na gut, müssen wir halt improvisieren und kaufen trotzdem im lokalen Supermarkt (bitte nicht mit unseren Märkten vergleichen) einige Lebensmittel und Getränke für heute Abend. Dafür werden wir nämlich von Alex Fleisch (Kudufilet und Boereworst) zum Grillen bekommen.


Mahango NP from Joerg on Vimeo.

So haben wir am Abend 2 große Kudufilets und 2 grobe Boereworst (Bratwurst, pikant gewürzt) für den Grill und Alex bringt uns noch frischen Salat und gerade vom Baum gepflückte Zitronen vorbei. Zusammen mit Tomaten, Brötchen und Crackern ein prima Dinner, welches wir beim Anbrennen des Holzes mit einem Tafel Lager Bier als Sundowner feiern.

Morgen verlassen wir dieses kleine Paradies in Richtung Rundu, wo der Caprivizipfel, heute Sambesi Region, beginnt bzw. für uns endet. Hier treffen wir auf das Hauptland Namibias und müssen unsere Uhren um eine Stunde zurück stellen. Der Grund für die verschiedenen Zeiten liegt in der Weigerung des Sambesi, sich an der Winter- und Sommerzeitumstellung Namibias zu beteiligen. Somit werden wir für 2 Tage Namibias Winterzeit erleben, bevor diese am 3.9. wieder auf Sommerzeit zurückgestellt wird.

joehe

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