22. Tag (8.9.): Abschied von Afrika

Wir wachen ohne Wecker durch Sonne und Farmbetrieb ausgeschlafen aus und freuen uns über das Frühstück mit Heide. Während es zunächst noch frisch ist, wärmt die Sonne die Szene rasch auf und am Ende sitzen wir wie immer in T-Shirt und kurzer Hose nach dem Frühstück draußen und schieben das Unvermeidliche vor uns her: Koffer packen.

Irgendwann raffen wir uns auf und sammeln unser Hab und Gut aus den diversen Koffern und dem Auto zusammen und verteilen es möglichst geschickt. Es gilt, die Gewichtsgrenze eines Koffers nicht zu überschreiten und dabei gleichzeitig die zerbrechlichen Souvenirs sicher zu verpacken. Eine nicht triviale Aufgabe, welche wir aber mit etwas Zeit in den Griff bekommen.

Die Kinder müssen natürlich auch die Hunde versorgen. Es müsse Tipi, Krümel, Floh, Tessa und Sandy gestreichelt werden und wenn es sich ergibt, bekommt die Katze auch ihre Ration. Sigi musste leider wieder zum Gericht und wird wegen des afrikanischen Verständnisses von Zeit auch nicht mehr rechtzeitig vor unserer Abreise zurückkommen. So fehlt er leider auf dem Abschiedsbild, welches wir für Heides Gästebuch schießen.


Take-Out Szenen from Joerg on Vimeo.

Nach einem üppigen Mittagessen (Spaghetti Bolognese, sehr afrikanisch :-)) machen wir uns dann auf die Pad und fahren die Stunde zur Autovermietung. Dort treffen wir gleichzeitig mit einer dreiköpfigen Familie ein, welche im gleichen Flug sitzen wird. Die Abgabe des Autos erfolgt so unkompliziert und problemlos wie die Übernahme und so treffen wir um 16:30 Uhr am Flughafen Hosea Kutako ein.

Die Koffer sind wir dank Premium Economy schnell los und setzen uns in die Sonne nach draußen um die letzten Vorräte zu verspeisen. Dann bewegen wir uns zu Sicherheitskontrolle, welche mit vielen Formularen und Stempeln gesegnet ist. Hier geht es wegen der schnarchlangsamen Abfertigung am Check-In sehr schnell, von Sicherheit kann allerdings nicht wirklich die Rede sein. Unsere Metallflaschen werden genauso wenig kontrolliert wie Flüssigkeiten im kleineren Stil oder elektronische Geräte.

Zunächst vermissen wir 6 Passagiere, später sind diese nach erneutem Durchzählen dann an Bord. Dafür bleiben Sitzplätze frei und wir können uns ein wenig ausbreiten. Der Flug verläuft ansonsten wenig auffällig und wir landen pünktlich in München. Dort trennen wir uns und während Claudia und Marie-Luise nach Karlsruhe fahren, sind wir schon daheim.

joehe

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