30. Aug.: Arusha – Sansibar

Arusha Airport, der nationale Flughafen der Stadt, ist sehenswert: es gibt keine Warteschlange vor der Sicherheit, dafür aber davon mehrere Stufen. Das nützt aber nichts, denn unsere vollen Wasserflaschen werden genauso wenig beanstandet wie die Tatsache, dass es bei mir beim Durchlaufen des Metalldetektors Alarm gibt. Ich habe noch meine Armbanduhr um und das reicht als Erklärung; weitere Kontrolle unnötig.
Ein Mitarbeiter von Leopard Tours erledigt den Check-In für uns während wir uns in den Wartebereich begeben. Hier kann man unter einem Blechdach noch Souvenirs erstehen oder etwas essen und trinken. Das ist für einige Gäste nicht notwendig, denn sie haben komplette Lunchboxen durch die Sicherheit bekommen.
Unser Flieger ist eine ATR 42 der staatlichen Fluggesellschaft Precision Air mit 66 Sitzplätzen und damit das mit Abstand größte Flugzeug hier. Die Koffer werden per Hand zum Flugzeug geschoben und eingeladen und wir können pünktlich starten.

Wir landen überpünktlich und mit allen Koffern in Sansibar und müssen eine sinnfreie zweite Einreise hinter uns bringen. Das heißt Formulare ausfüllen, Pässe vorzeigen und Koffer und Handgepäck erneut durchleuchten lassen. Erfreulicherweise geht alles schnell, da niemand die Formulare wirklich prüft oder auf den Monitor mit den Bildern unserer Gepäckstücke schaut…
Ali von Fernandes Tours holt uns ab und drei Sansibaris verladen unsere Koffer. Das ist und bleibt eine Herausforderung, denn wir füllen mit 7 Personen regelmäßig die Transportmittel und 7 große Koffer sind dabei nicht vorgesehen. Aber wir sind in Afrika: „Ha kuna matata“ – kein Problem.
Es fallen sofort zwei Dinge auf: es herrscht ein tropisches Klima und wir fragen uns, wo wohl die Shorts und leichten T-Shirts in den Koffern sind. Das zweite ist die muslimische Prägung im Kontrast zum Festland Tansanias, welche sich in der Kleidung der Menschen und den Moscheen mit den Rufen der Muezzine widerspiegelt.

Nach ca. 1 1/2 Stunden erreichen wir ein kleines Paradies: die Unguja Lodge, unser Domizil für die kommende Woche. Die Lodge begrüßt uns mit gekühlten (!) feuchten Handtüchern sowie einem Erfrischungsgetränk und der holländische Geschäftsführer Martin und sein Assistent Amour gegeben uns einen Überblick über die Anlage.
Die Lodge mit ihren verteilten Wohnhäusern und dem Haupthaus für Bar und Restaurant wurden in die dicht bewachsene Natur hinein geplant. Das heißt, dass maximale Rücksicht auf die Natur genommen wurde und keine größeren Bäume gefällt worden sind. Ferner wurden fast ausschließlich lokale Baumaterialien verwendet, sodass die die Anlage einen kleinen Park darstellt.
Inbegriffen sind die lokalen Bewohner, z.B. Rüsselhündchen, zwei Affenarten, Lemuren etc. Und dies alles direkt am Strand, mit Pool, Liegen und Blick auf den Sonnenuntergang.

Tansania 2019

joehe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Zurück nach oben